Es freut mich sehr, dass du hier gelandet bist :). Willkommen auf dieser bescheidenen Blogseite, wo du etwa alle zwei Wochen erfährst, wie sich mein Abenteuer in Australien so entfaltet

#1 Hanoi

Wir sind in Hanoi, der Hauptstadt von Vietnam, angekommen. Ebenfalls sind die fünf Boxen, die wir direkt nach Melbourne via Flugzeug versendet haben, im Elternhaus von Harry eingetroffen  – so weit, sehr gut!

Am ersten Morgen in Hanoi hatte Harry um 5.00 Uhr ein digitales Job Interview, welches ich von Bett aus mithören «durfte». Das Interview lief gut – und weil es noch zu früh fürs Frühstück war, entschlossen wir uns für eine Joggingrunde rund um den See (Hoan Kiem Lake). Was wir sahen – war überraschend und grossartig! Anstatt der Mopeds und Autos, die am -Vorabend zu beobachten waren, wurde die Strasse rund um den See von zig Velofahrern benutzt, die Ihre Morgenrunde drehten. An einer Wegkreuzung auf der Strasse wurden zwei Federballnetzte aufgestellt und der Weg direkt am See war voller Speed Walker:Innen. Jede Sitzbank wurde genutzt, um Dehnübungen oder Krafttraining zu machen und an allen Ecken waren Gruppen von Frauen in traditioneller Kleidung zu sehen, die zu lauter Musik verschiedene Choreographien tanzten. Ein grossartiges Spektakel!

Die ersten drei Tage in Hanoi waren voller Geschichten! Leah, Leonie, Harry und ich haben uns seit vier Jahren nicht mehr gesehen und es gab so viel zu erzählen. Die Stimmung zwischen uns vier ist, wie bereits während des Studiums in Schweden, einfach grossartig! Während und zwischen den Geschichten tauchten wir in das Leben von Hanoi ein. Wir probierten den traditionellen vietnamesischen Kaffee, entdeckten den Literatur Tempel, genossen Massagen und das vietnamesische Essen. An den Geschmack des vietnamesischen Kaffees muss ich mich noch ein wenig gewöhnen, das Essen hingegen ist grossartig! Leah und Harry sind mutiger als Leonie und ich beim Ausprobieren des Street Foods in Hanoi –es bleibt zu beobachten, wie sich dies weiterentwickeln wird.

Am dritten Abend tuckerten wir um 22.00 Uhr im Nachtzug namens «Sapali Express» in Richtung Sa Pa, einer Bergregion im Norden von Vietnam, die bekannt ist für seine Reisfelder, hohen Berge, kühlere Bergluft und Menschen verschiedener Bergstämme wie zum Beispiel der Yao, die noch heute im Gebiet siedeln. Entgegen unserer Erwartungen haben wir im Nachtzug trotz Betten praktisch nichts geschlafen, weil der Zug so laut war. Die Stimmung am nächsten Morgen war dennoch gut und so gönnten wir uns in Sa Pa ein herzhaftes Frühstück, bevor wir zu unserer Unterkunft aufbrachten, die etwas ausserhalb vom Sa Pa Zentrum liegt. Von unserem Bungalow haben wir eine herrliche Aussicht auf die umgebenden Reisfelder und grünen Wälder. 

Wie ich mich fühle

So langsam komme ich in Vietnam an, kann den Schmerz des Abschieds loslassen und mich über das bevorstehende Abenteuer freuen. Die Zeit mit Leonie, Leah und Harry hilft mir sehr, um mich an dem zu erfreuen, was gerade jetzt passiert. Die letzten Tage in Basel und Luzern vor dem Abflug waren sehr schön und gleichzeitig begleitet von einem mulmigen Gefühl im Wissen, dass der Abschied naht. Das letzte «Tschüss mit Umarmung» war schlussendlich sehr hart und es macht noch immer ein wenig weh, wenn ich daran zurückdenke. Doch nun heisst es vorwärts schauen: Heute fühle ich mich das erste Mal so richtig gut ausgeschlafen. Gestern sind wir in ungefähr 7 Stunden auf den Berg «Fansipan» gewandert, den höchsten Berg von Vietnam, mit 3132 m.ü.M. Pao, unser Bergführer für den Tag, hat uns den Weg gezeigt und leckere Bahn Mi (ein vietnamesisches Sandwich) für das Mittagessen mitgebracht. Die Wanderung war definitiv ein Highlight der bisherigen Reise und half mir sehr, dem ganzen Abenteuer mit viel Zuversicht und Vertrauen entgegen zu schauen. Bewegung hilft.

Harry’s Senf

Hanoi?
Goooooooood.
Sa Pa?
Goooooooood.
Our negotiation skills?
Not so good.

Oh well. We’re enjoying ourselves, eating a tonne, and consistently nodding our heads with a smile saying thank you. Or, in Vietnamese “Cảm ơn”, pronounced “come on”, which as a native English speaker sounds horrible as I feel that we’re hurrying the locals along or complaining about the hundreds of thousands dong we’ve just handed over.
2chf for a bowl of pho?
Come oooooonnnnnnnnnnn.

On the other hand, my Vietnamese thank yous, similar to my Swiss German (on a good day) does manage to bring a smile to the locals. That’s when I know that my pronunciation is horrendous across continents. Meanwhile, I tried tipping at the local market in Hanoi, where the pho was delicious, won’t be doing this again as it triggered a ripple of laughter across the stalls. Some more negotiating to come with a job offer from swatch that helps clear some uncertainty and builds a bridge between Switzerland and Australia with an HQ in Bern.

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