Während ihr mir alle herrliche Ferienfotos sendet – habe ich Schritt für Schritt wieder in den Alltag zurückgefunden. Kurze Spaziergänge an den Strand sind wieder möglich sowie Restaurant Besuche – was das Leben wieder aufregender macht. Doch bevor es aufwärts ging, kam nach den ersten zwei Tagen der Freude, über die wiedergewonnene Freiheit mit dem Moonboot, sehr schnell die Ernüchterung. Es war zu Beginn nur das allernotwendigste an Schritten möglich, denn sonst meldete sich mein Fuss mit den entsprechenden Schmerzen ganz schnell. Das war irgendwie ein Schock. Anzuerkennen, dass ich auch weiterhin noch auf viel Hilfe angewiesen bin. Nun jedoch von mir verlangt wurde, dass ich wieder vor Ort arbeitete. Das kostete viel Energie und Geld, denn in den vergangenen zwei Wochen musste ich jeden Morgen und Abend entweder ein Uber bestellen, oder Harry fragen, ob er mich abholte. Doch seit ein paar Tagen schenkt mir mein Fahrrad viel Freiheit: Ich fahre nun samt Moon Boot überall hin und es fühlt sich grossartig an.








Irgendwie doof, einen neuen Job direkt nach der OP zu beginnen, denn am neuen Arbeitsplatz wollte ich mich von der „Schoggi-Seite“ zeigen, was ganz schön schwierig ist, wenn man umher humpelt im Klassenzimmer und eigentlich sowie am liebsten nur sitzen möchte. Doch die ersten zwei Wochen waren besser, als ich es mir in meiner Vorstellung ausgemalt habe. Es macht mir tatsächlich manchmal Spass! Es ist spannend, Teil dieses ganz anderen Schulsystems zu sein und einen authentischen Einblick zu erhalten, wie Schule auch anders gedacht und umgesetzt werden kann. Die drei folgenden Bilder bieten einen ersten Einblick in die Schule. Links die Umhänge, die die Lehrpersonen an offiziellen Assemblies jeweils alle zwei Wochen tragen müssen. Ich musste grinsen, als wir damit in die Aula einliefen, uns voraus eine Dudelsack-Parade & fühlte mich wie in Harry Potter. Rechts das kleine Office, dass ich mit 5 anderen LP teile. Hier wird gearbeitet und gegessen. Zuunterst ein Bild der Einführungsverandtaltung am ersten Tag des zweiten Semesters. Die Schüler:innen kamen erst am Dienstag und für die LP gab es einen Tag voller Workshops zum Thema AI in der Bildung. War spannend und unterhaltsam.



Gelernt habe ich in den vergangenen Wochen irgendwie viel. Wenns am schwierigsten ist, lernt man am meisten – oder so. In meinem Fall: Ich lasse mir Zeit. Heilung braucht Zeit. Und so lasse ich mir Zeit. Muss nicht immer alles schnell gehen. Es gibt überhaupt keinen Grund, zu eilen. Ich muss nirgends sein und nirgendwo hin.





Harry‘s Senf
Debi’s on the up. Naturally, my life satisfaction has also improved. There’s a reason I call her my partner and not my girlfriend. We’re a team. I also enjoy seeing a flash of uncertainty, and a question behind a stranger’s eyes when referencing “my partner” – is he gay? The answer is no. Albeit, mum once introduced my male friend as “my special friend” at her birthday, which created ripples in the crowd that knew me. Perhaps the pink Tommy Hilfiger shirt was not the right fashion choice that evening. I can recall Tom, my special friend, picking up on the energy, taking it in stride, and picked up my fork to serve me while making an attempt to clean my cheek with his napkin. A lovely sight, I’m sure. But proof he was, and remains, a special friend.
Like the seasons, there’s a natural shift to friendships. I don’t believe a leaf should cling to a tree when it’s natural to fall. With that being said, there’s a place for all the special friends in my life. I’m talking the non-romantic variety. Perhaps the special friends are my roots, the not so nice people are the leaves, and I’m the tree. I wonder how other people see their special friends. Do they also have a place for them in their life? Or, over time, do we forget the people that have come into our lives and make us feel heard, seen, and appreciated. In my life, no news is good news. I hope all my friends are enjoying their way. I am.

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