Es freut mich sehr, dass du hier gelandet bist :). Willkommen auf dieser bescheidenen Blogseite, wo du etwa alle zwei Wochen erfährst, wie sich mein Abenteuer in Australien so entfaltet

#August – Philip Island

Ich sitze auf dem Sofa in Strandhaus in Philip Island und bewundere die langsam untergehende Sonne mitsamt pinken Himmel. Es ist 6 Uhr Abends und noch nicht dunkel – der Frühling hat offiziell begonnen. Überall blüht es in kunterbunten Farben und Formen, die ich bisher noch nirgends gesehen habe. Vor 5 Monaten, an den Ostertagen, sind Harry und ich in Australien angekommen und haben hier die ersten paar Tage in Australien verbracht. Wir haben Wohnungen online angeschaut und eine offizielle Steuernummer beantragt. Die Aufregung hat sich gelegt und in den letzten Wochen merkte ich, ich bin langsam angekommen. Ich mag meinen Alltag mitsamt unserer gemütlich eingerichteten Wohnung, dem nahen Strand und meinen neu gewonnen Freundinnen.

Beim Unterrichten bin ich noch immer sehr gefordert, was ich zur Hälfte sehr aufregend finde, und mich manchmal auch überfordert. Zurzeit unterrichte ich den etwa 15 jährigen „Japan unter den Shoguns“ sowie „Ancient Egypt“. Abgesehen davon, dass ich über die beiden Themen selbst wenig weiss, muss ich das neue Wissen dann jeweils auch noch auf Englisch unterrichten. Das Aufarbeiten des Unterrichtsstoffes klappt jedoch ganz gut dank Youtube Videos und Chat-GPT und ich lerne selbst so viel Neues! Die Mädchen und Jungs werden hier ab der 5. Klasse getrennt unterrichtet. Ich bevorzuge die Mädchen Klassen. Im folgenden Bild sind Kayla und ich zu sehen im Gewand, welches wir an den offiziellen Assemblies am Donnerstag anziehen müssen. Sooo lustig. Die grüne Farbe, so lernte ich, repräsentiert die Universität sowie das Niveaus den Abschlusses. Mein Gewand ist ausgeliehen und ein solches second hand zu kaufen, steht auf der To Do Liste.

Das Wochenende im Ferienhaus auf Philip Island war einfach grossartig. Morgens, während Harry seinen ersten Kaffee genoss, gönnte ich mir einen kurzen Sprung ins eiskalte Meereswasser. Den Strand habe ich für mich allein, abgesehen von ein paar Spaziergängern mit Hund sowie zwei davon hüpfenden Wallabies (kleine Kängurus), der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Eine Küstenwanderung stand auf dem Tagesprogramm, bei welcher wir wunderschöne wilde Strände und spektakuläre Kliffen entdeckten. Ich liebe es, dem Rauschen der Wellen zuzuhören. Besonders, wenn die Grossen Wellen brechen.

Harry‘s Senf

This morning I wrote down a numbered list of friends. Before my first big move, I was looking for connections that helped me feel wanted. People that I could rely upon. When life was in a state of happening, I found that.

Coming back to a familiar environment, I’ve caught myself forgetting. Or, is it remembering. Perhaps, I’m scared of losing what I’ve gained as I’m reminded what I’ve lost. I’m prone to tormenting myself by focusing on loss – the joys of being a romantic. Thanks Disney. 

Obviously, we’re still settling in. It feels like there has always been something preventing us from reaching a state of happening. At this rate, we’re running out of things to blame. We’ve never had so many cooked meals and the place looks great. More adapting to come with a new job starting on the 25th.

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