

Am dritten Tag in Sa Pa stand ein Pausen-Tag bevor. Wir frühstückten gemütlich und marschierten um 12.00 Uhr los mit dem Ziel «Sa Pa Zentrum». Da wir alle gerne Abenteuer mögen, haben wir uns für den Weg durch die Reisfelder entschieden. Dies entpuppte sich als grösseres Abenteuer als die Wanderung des Vortages, weil durch den regelmässigen Regen, der Sa Pa so wunderschön grün macht, die Reisfelder voller Schlamm sind. Die einheimische Bevölkerung marschiert problemlos durch diese Reisfelder, während wir mit unseren Wanderschuhen wiederholt in den Schlamm geflogen sind. Wir schafften es dennoch bis nach Sa Pa und genossen zum Abendessen den ersten vietnamesischen Hot Pot. Ein Hot Pot kann man sich vorstellen wir ein Fondue, mit einem Topf in der Mitte. Anstatt Käse befindet sich im Topf ein schmackhafter Fond, welcher mit verschiedensten Gemüse, Tofu und Vermicelli gefüllt wird.




Der «Pausen-Tag» war notwendig, denn an unserem vierten Tag in Sa Pa standen wir früh morgens auf für eine weitere Wanderung mit Pao, unserem Guide von Mount Fansipan. Wir wussten nicht wirklich, was uns auf dieser Wanderung erwarten wird, da Pao diese auch erst einmal gemacht hat, nicht mehr wusste, wie lange sie dauert und uns lediglich mitteilte, dass wir die Stirnlampen mitnehmen sollten. Die ganze Nacht hindurch hat es geregnet: Wir waren gespannt, was uns wohl auf dieser Wanderung erwarten wird und die Stimmung auf der Hinfahrt im Taxi war sehr gut. Pao brachte seinen Cousin mit und die beiden rannten, mit Gummistiefeln und Regenschirm ausgerüstet, frisch fröhlich den Berg hinauf. Es war nebelig und wir konnten nicht wirklich erkennen, welchen Gipfel wir genau erklimmten. Der Weg war steil, voller Schlamm und abenteuerlustigen Holzleitern. Gerade als es so richtig zu regnen begann, kamen wir bei einem Biwak an, welches als Schlafstelle für Zweitageswanderungen auf den Gipfel genutzt wird. Pao beschloss, dass wir hier eine verfrühte Mittagspause einlegen sollten. Mit nassen Kleidern und ohne Bewegung wurde es schnell sehr kalt und mir wurde ein wenig mulmig beim Gedanken, dass wir noch nicht mal in der Hälfte der Wanderung waren, und uns im Anschluss noch der ganze Abstieg durch den Schlamm bevorstand. Glücklicherweise jedoch hörte es einige Minuten später auf zu regnen und die Sonne zeigte sich. Wir bewunderten die wunderschöne Aussicht und genossen die Wärme der Sonne auf der Haut! Was für ein wunderbares Gefühl. Der Aufstieg zum Gipfel dauerte nochmals eine Stunde und war ziemlich verrückt, weil er so steil war. Zum Glück gab es überall Bambus, an welchem man sich halten konnte. Auf dem Gipfel angekommen, fühlte ich mich grossartig und auch ein bisschen Stolz! Die Pause war kurz, denn ein Abstieg in diesem Gelände im Dunkeln, wollten wir wirklich nicht riskieren. Nach weiteren vier Stunden voller guter Gespräche, die Hände und Hosen voller Schlamm, erreichten wir den Start bzw. Endpunkt, wo das Taxi bereits auf uns wartete – herrlich. Heute Abend um 21.00 Uhr, Tag 5 in Sa Pa, geht das Abenteuer weiter mit dem Schlafbus nach Cat Ba Island. Die 11-stündige Fahrt kann nur besser werden als der Sapali Express Nachzug, denn wir bisher erlebt haben. Zumindest hoffen wir, dass dies der Fall sein wird.




Harry’s Senf
We’re off south to the beaches… Muddy shoes. Burnt neck. Full belly. Job offer in hand. Debi has booked us an overnight bus from Sa Pa to Cat Ba island, the reviews state that we’ll be lucky to get there. I’ve never been a massive fan of listening to a random person’s online review, but, that stance probably makes more sense about food and not a bus. Anyway, let’s see. We’re getting used to the “adventurous path”, and it’s never as bad as we think it will be. We’re here, we’ve arrived, and the A to B is part of the adventure. Just ask Debi who was seen running from a dog with a bahn mi in hand and utter fear in her eyes.Looking forward to some swimming. The summer bod fell apart in February. I’m sure the fried rice and bahn Mis aren’t helping the situation. Let’s park that fitness challenge for Melbourne. Perhaps I run to the swatch office in Richmond. From where? No idea yet. We’ll have to work out the living situation later. Enough of that, time to enjoy the here and now. Tick, tock, tick, tock.

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