

Pause – war das Motto dieses herrlichen zweitägigen Aufenthalts. Wir genossen zwei Tage in einem umgebauten buddhistischen Tempel. Die Hotelanlage ist umgeben von grünen Wäldern und eingehüllt in eine andächtige Ruhe. Sie liegt am Fusse des Yen Tu Berges, auch bekannt als “white cloud mountain”, weil der Berg meistens, auch bei unserer Besteigung, von einer weissen Wolke umgeben ist. Die Ortschaft des Yen Tu ist die Heimat des vietnamesischen Buddhismus, nachdem der König-Mönch Tran Nhan Tong im 12. Jahrhundert auf den Thron verzichtete und sich auf den Berg Yen Tu begab, um den Buddhismus zu praktizieren und zu lehren, bevor er die Truc Lam Zen-Schule gründete.




Neben einer hervorragenden Massage, Singschalen-Meditation, Yin Yoga & gutem Essen war das Highlight des Aufenthalts für mich ein vietnamesisches Full Body Workout, welches Leonie und ich gemeinsam besuchten – wir waren die zwei einzigen Teilnehmerinnen. Zuerst erhielten wir eine Instruktion zu den zwei Hauptbewegungen des Workouts: Jeweils entweder die Hüfte nach links und rechts bewegen oder nach hinten und vorne. Die Instruktorin merkte schnell, dass wie diese zwei Grundbewegungen in diesem Leben nie wirklich beherrschen werden und ging über zum vollen Workout: Nun kamen die Arme dazu und dies alles im schnellen Takt zur Musik. Ich wünschte, ihr hättet uns sehen können! Wir konnten den schnellen und koordinativ herausfordernden Bewegungen der Instruktorin nur ansatzweise folgen und unsere Bewegungen sahen wohl eher wie ein willkürlicher Affentanz aus, anstatt wie ein Full Body Workout. Nach 45 Minuten wars vorbei und mit einem riesigen Grinsen verliessen wir den Fitness-Raum, was für eine lustige Erfahrung!
Harry‘s Senf
What she said.
Fitting in time to slow down and relax is crucial for me to replenish my batteries. Not to mention resting my feet and back given I’m carrying a behemoth of a backpack, and we seemingly seek out every staircase in central Vietnam. Blah blah blah life must be tough Harry with all this walking and eating.

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