PS zuerst, falls du nicht bis zum Ende liest: Diesen Sommer ist mein Handy ist in den Ozean geflogen und ich habe seit Mitte Januar keinen Zugriff mehr auf meine Schweizer WhatsApp Nummer. Kommentiere diesen Blog, und ich sende dir meine neue Nummer.
Es gibt so viel zu berichten. Aber beginnen wir von vorn.
Oktober: Ich habe echt keine Ahnung, was ich im Oktober gemacht habe. Gearbeitet, nehme ich an. Bilder vom September bis Januar gibt es ja keine wegen Handy im Meer und so:)
November. Ich nehme an, es ist wärmer geworden und ich freute mich auf den Sommer. Ich erinnere mich an einige Kurzurlaube auf Philip Island und genau – meine Erinnerung kommt zurück, ich habe für einen Mini-Triathlon trainiert, gemeinsam mit Heather. 600 m im kalten Atlantis kraulen, 20 km Fahrradfahren und 5 km joggen. Zudem kann ich mich an ein Wochenende erinnern, wo ich unglaublich Heimweh hatte. Da vermisste ich meine Freundinnen und Familie so fest und wollte so unbedingt gemeinsam Aperol trinken und in die Berge schauen. Viel weinen und Heather halfen, um meine Gefühle zu akzeptieren, und am Dienstag fühlte ich mich wieder ganz okay.
Der Dezember war dann voller cooler Events: Zu Beginn des Dezembers war der Triathlon, der super lief und riesig Spass machte. Mitte Dezember waren Harry und ich zu Gast auf einer grossartigen Hochzeit und hatten jede Menge Spass und schwups, war es bereits die letzte Schulwoche vor den SOMMERFERIEN, und wir hatten eine richtig coole Weihnachsfete mit leckeren Essen und einer grosartigen Party in einer Bar im Anschluss.























Eine Woche später sass ich auf dem Sofa und war verwirrt. Es war Mittwoch, die erste Ferienwoche, und ich war so müde. Ich konnte mich zu nichts aufraffen. Nun, ein Schwangerschaftstest später und zaaaag, wuchs „plötzlich“ ein Baby in meinem Bauch! Was für ein verrücktes Gefühl. Nun, viele von euch wissen. Harry und ich planten, ab März zu versuchen, schwanger zu werden. Nun konnte das kleine Mädchen irgendwie wohl spüren, dass wir bereit sind, denn sie fand den Weg zu uns.
Die erste Woche war ich im Schock. So viele Pläne mussten umgedacht werden, von null auf 100 veränderte sich gefühlt alles. Was sehr fest half, war, dass Harry sich soooooooooo fest freute. Ab der Sekunde 1, in der er erfuhr, dass ich schwanger bin, transformierte Harry zu einem Superhero. Er kocht mir ein bis drei Menus pro Tag, weil ich immer hungrig bin, und organisiert ganz fleissig Babykleider, Schwangerschaftskleider, Möbel fürs Babygirl-Zimmer und alles sonst, was es braucht. Währenddessen vegetiere ich, wann immer möglich, auf dem Sofa, idealerweise mit eiskaltem Wasser und Crackers. Die Hitze ist nicht mein Freund in diesem Jahr. Am liebsten bin ich im kalten Wasser oder im heruntergekühlten Schlafzimmer. Ich fand in der 4. Woche heraus, dass ich schwanger bin. Bereits 4 Wochen? Fragte ich mich. Heute bin ich in der Woche 18 Tag 1 angekommen. Noch 22 Wochen. Bald Halbzeit. Das erste Trimester (Woche 0-13, aber besonders so Woche 10-13) (so viele neue Wörter) war so mittel cool. Es war mir eigentlich immer schlecht, ich habe am liebsten nur Brot und Crackers gegessen, ich war müde und unternommen habe ich nur so viel wie notwendig. Besonders streng waren die Wochen 10-13, als die Ferien vorbei waren und ich wieder arbeiten musste. Das war so streng. Am Ende der ersten Arbeitswoche hatte ich eine Mini-Krise, wie dies zu schaffen ist. Doch mit jeder Woche sind die Schwangerschaftssymptome ein wenig weniger geworden und ich habe mich wieder an den Schulalltag gewohnt. Aller Anfang ist schwer. Ich finde es noch immer eine unglaubliche Leistung, als Frau 100 % zu arbeiten und gleichzeitig schwanger zu sein. Nach der Arbeit gibt es nicht mehr viel ausser essen und schlafen, wenn ich ehrlich mit mir selbst bin. Nun. In Zeiten, in denen mich das frustriert, denke ich daran, dass ich ganz bestimmt nur zweimal im Leben schwanger sein werde und es eine Phase ist, die auch wieder vorübergeht. Zudem ist es auch magisch. Ein kleines Mädchen wächst in mir heran. Ich freue mich bereits jetzt auf all das Chaos, das sie anrichten wird, dass wir eine kleine Mini Version von Harry und mir in unserem kleinen glücklichen Leben willkommen heissen zu dürfen und das Leben mit ihr zu teilen. Was auch grossartig ist, dass sie gesund ist. Bei jedem Ultraschall (bis jetzt 2) und Bluttest (einmal) bekommen wir immer super Werte, das macht die Schwangerschaft sehr positiv. Ich bin zudem sehr froh, ist nun das Risiko einer Fehlgeburt, mit dem Ende der 13. Woche, sehr, gering. Bis zur 13. Woche ist es irgendwie komisch. Ich freute mich so sehr, doch traute mich auch nicht, mich zu fest zu freuen, weil was, wenn… Nun, das ist nun hinter mir und wir schreiten Vollgas in dieses neue Kapitel voller Babypoo und Kindergeschrei. Ich freue mich sehr, wirklich sehr. Auch darauf, Harry als Papa zu erleben. Harry wird der beste Papa überhaupt.













5 Tage nach den Neuigkeiten, durfte ich Leonie in Melbourne in die Arme schliessen und Weihnachten stand vor der Tür. Etwa eine Woche später kamen Anja, Leila und Linus in Melbourne an und miteinader erlebten wir eine absolut grandiose Woche im Strandhaus. Es war sooo schön, gemeinsam, mit meinen vertrauten Freundinnen, das Leben am Strand zu geniessen. Gleich danach gingen Leonie und ich auf Abenteuerreise: 7 Tage mit dem Fahrrad die Ostküste von Tasmanien entlang. Schnell merkten wir, dass ich nicht mal halb so viele km wie geplant radeln kann. Hitze und Schwangerschaft und so. Die liebe Leonie bestellte mir am Tag 1 kurzerhand ein Uber auf halber Strecke, steckte das Fahrrad in den Kofferraum, und so wurde ich gemütlich zur ersten Unterkunft gefahren. hahaha. Das war ein Erlebnis. Danach planten wir unsere Reise um. Anstatt 80 km pro Tag gab es 40 bis max. 50 km, anstatt Camping, Airbnb. Wir entdeckten ein paar wunderschöne Strande und am letzten Abend campten wir direkt am Strand – ein Highlight. War für ein cooles Abenteuer!



























Nach Tasmanien fand der erste Ultraschall statt, wir dachten, dass wir in der 8. Woche waren. Doch die Frauenärztin bemerkte, dass dieses Baby bereits 10 Wochen alt sein musste. Hervorragend – 2 Wochen weniger Schwangerschaft.
Seither lief alles wie am Schnürchen. Der Flug in die Schweiz wurde umgebucht, ich komme nun vom 9. April – 30. April in die Schweiz und werde bei meiner Mama wohnen, ausser ein paar Abstecher zu Freundinnen hin und da. Die Wanderung mit Harry in Perth ist vertagt auf in ein paar Jahren. Und das Mädchen kommt, plus minus, am 15. August zur Welt., wie ich mich freue. Auf alles. Auf meine Freundinnen und Familie. Auf den Frühling in der Schweiz. Auf leckeres Brot. Auf das Essen von Mama. Auf die Schweizer Berge, Luft und Wasser. Und dann natürlich auf die Ankunft von unserem Babygirl. Ich bin so dankbar. Ich habe das Gefühl, das Leben schenkt mir alles, was ich mir wünsche und mehr. Auch bin ich dankbar, wenn du bis hierhin mitgelesen hast. Danke für deine Ausdauer. Nun zu Harrys Senf.























Harry‘s Senf
Pardon the pause. I’m partly to blame, having exceeded the afforded one-week timeframe since Debi shared her post with me. Timelines are out the window.
Have you heard the news?
A baby girl is expected to arrive slightly earlier than planned—what a brilliant gift. I’ve already started researching hiking trails and envisioning adventure. Finally, a promotion… to carrying a baby instead(?) of the litres of water that Debi has previously entrusted me with. My busted shoulder needs to sort itself out, and that 1.5L bucket of protein powder might serve a higher purpose in a blueberry smoothie rather than collecting dust at the bottom of our kitchen cabinet.
There’s still time to be a fitness role model for our child. A modern man could come with a modern dad bod. Our kitchen, too, needs some modern touches, so we’re racing against time to get it designed and finished before our family grows. To save a bit of money, we(?) will take on the demolition ourselves.
Debi isn’t expected to give birth until mid-August, which means I have a pregnant fiancée. Debi—the mother of my future child—has never been one to sit still for long. And yet, the weight of her belly grows. Our to-do list grows, too.
Some things can be done now, like picking up the basic necessities. Okay… maybe the knitted overalls are less essential for her survival than a changing table. But the point remains—there will be more to do with a new member of the family at the table than ever before. And I’m happier for it. Especially with Debi as her mum and my partner.
I anticipate that house projects and multi-day walks will fade into dreams. Just recently, at a lunch with Lucas—now my sister’s husband—his friend made a comment that he never thought he’d envy someone who has the time to ride a bus and get stuck in traffic. Apparent solitude.
At the end of the day, it all comes down to finding time for myself, for others, and for adventure. Nothing new. Just another step.

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